Archiv der Kategorie: Strafrecht

Die Anklage gegen den Beschuldigten im Strafverfahren

Wenn die Ermittlungen gegen den Beschuldigten einen hinreichenden Tatverdacht bezüglich einer oder mehrerer Straftaten geben, kann eine Anklage gem. § 170 I StPO verfasst oder der Erlass eines Strafbefehls gem. §§ 407 ff. StPO beim zuständigen Amtsgericht beantragt werden. Hinreichender Tatverdacht besteht immer dann, wenn nach vorläufiger Tatbewertung die vorliegenden Beweise wahrscheinlich für eine Verurteilung … weiterlesen

Einstellung Strafverfahren nach § 153 und 153a stpo

Bei der Einstellungsmöglichkeit nach § 153 StPO liegt im Gegensatz zur Vorschrift des § 170 II StPO ein Anfangsverdacht vor. Das Strafverfahren kann hier jedoch dann eingestellt werden, wenn die Schuld des Täters als gering anzusehen wäre, das Verfahren ein Vergehen gem. § 12 II StGB zum Gegenstand hat und kein öffentliches Interesse an der … weiterlesen

Strafrecht – Der Strafbefehl

Der Erlass eines Strafbefehls ist in den §§ 407 ff. StPO geregelt. Diese Verfahrensweise hat die gleichen Voraussetzungen wie die Anklage, es muss als hinreichender Tatverdacht einer Straftat gegen den Beschuldigten bestehen. Soweit das der Fall ist, beantragt die Staatsanwaltschaft beim zuständigen Amtsgericht den Erlass des Strafbefehls. Damit das Gericht über den Antrag entscheiden kann, … weiterlesen

Die Möglichkeiten zur Einstellung des Strafverfahrens, § 170 StPO

Das Strafverfahren gegen einen Beschuldigten kann aufgrund verschiedener Vorschriften in der Strafprozessordnung eingestellt werden. Die häufigsten Arten der Verfahrenseinstellung sind die nach §§ 170 II, 153, 153a, 154 und 154a StPO. Das ist nicht nur im Rahmen der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen möglich, sondern auch noch in einem laufenden Gerichtsverfahren oder während der Hauptverhandlung. Die Einstellung nach … weiterlesen

Einstellung Strafverfahren § 154 und 154a StPO

Sinn und Zweck der Einstellung des Strafverfahrens nach § 154 StPO ist es, diejenigen Straftaten von der strafrechtlichen Verfolgung auszunehmen, die im Ergebnis bei der Bildung einer Gesamtstrafe nicht sonderlich schwer ins Gewicht fallen würden. Die Einstellung des Strafverfahrens gem. § 154 StPO betrifft die gesamte prozessuale Tat, also den konkreten geschichtlichen Vorgang, der in … weiterlesen

Strafrecht

1. Tätigkeit als Verteidiger im Strafverfahren Seit Beginn meiner Tätigkeit als Rechtsanwalt bin ich schwerpunktmäßig auf dem Bereich des Strafrechts tätig und zwar insbesondere in den folgenden Bereichen: Kapitalstraftaten (Tötungs- und Körperverletzungsdelikte sowie weitere Gewaltkriminalität) Eigentums- und Vermögenselikte (Diebstahl, Raub, räuberische Erpressung, Betrug) Wirtschafts- und Steuerstraftaten Betäubungsmittelstrafrecht Arzneimittelstrafrecht Medizinstrafrecht (Verfahren gegen Ärzte etc.) Sexualstraftaten Jugendstrafrecht … weiterlesen

Handschellen und Gesetzbuch auf einem Tisch

Strafrecht: Richtiges Verhalten bei Vorliegen eines Haftbefehls

Das deutsche Strafrecht gibt den Strafverfolgungsorganen wie z.B. der Staatsanwaltschaft Braunschweig das Recht, in die Grundrechte des Beschuldigten einzugreifen. So kann auf Antrag der Staatsanwaltschaft vom Gericht die Durchsuchung der Wohn- und Geschäftsräume angeordnet werden, was für Sie insbesondere mit einer psychischen Belastung verbunden ist, denn die Zwangsmaßnahmen des Staates werden vorher nicht angekündigt. Das gilt … weiterlesen

Die Nebenklage im Strafverfahren

Die Tätigkeit eines Rechtsanwalts im Strafverfahren beschränkt sich nicht lediglich auf die Verteidigung des Beschuldigten, sondern der Gesetzgeber hat in den letzten Jahren die Rechte der Opfer durch die Einführung/ Erweiterungen der Vorschriften hinsichtlich der Nebenklage sowie der Möglichkeit, seine zivilrechtlichen Ansprüche im Rahmen des Strafverfahrens durch das Adhäsionsverfahren geltend zu machen wesentlich gestärkt. Hierdurch … weiterlesen

Gesetzbuch, Geld und Antrag auf Adhäsionsverfahren

Adhäsionsverfahren – Schadensersatz und Schmerzensgeld im Strafverfahren

Durch die Vorschriften des Adhäsionsverfahrens in den §§ 403 ff. StPO hat der Gesetzgeber die Rechte des Verletzten im Strafverfahren – wie ebenfalls durch die Nebenklage – weiter gestärkt. Vereinfacht gesagt wird durch diese Vorschriften dem Verletzten einer Straftat – z.B. einer Körperverletzung – die Möglichkeit eröffnet, seine zivilrechtlichen Ansprüche auf Schadensersatz und Schmerzensgeld direkt im … weiterlesen